Angelbilder der Fischart Brasse (Blei, Brachse, common bream, Abramis brama).
Anfang Oktober fischten Marco und ich einen Tag lang an der Weser. "Ich hab da was Großes gehakt!" Nach dem Anschlag spürte Marco eine kräftige Gegenwehr und hoffte auf einen großen Zander. Nach kurzen Momenten wurde jedoch klar, dass sich etwas ungewöhnliches am Gummifisch verfangen hatte. Noch einen Moment später zeigte sich dieser stämmige Brassen an der Oberfläche. Den Fisch des Tages hakte Marco jedoch kurz darauf. Nach einem kräftigen Anschlag konnte ich miterleben, wie ein großer Fisch rasend Schnur von der fast geschlossenen Bremse nahm. Nach etwa 40m Flucht an der geflochtenen Schnur machten wir etwas, was wir bisher noch nie getan hatten: Wir rannten dem Fisch hinterher. Der Große Räuber (vermutlich ein starker Wels) nahm weiter Schnur. Irgendwann muss unter Wasser eine Kante gewesen sein, denn der Fisch sprengte die starke Schnur und ließ uns chancenlos am Ufer stehen. Hammer!
Zusammen mit Thomas fischte ich einen Tag im Raum Göttingen auf Raubfische. Einem komischen Drill lieferte mir dieser Fisch. Eine männliche Brasse mit deutlichem Laichausschlag hatte den 2,5'' Grub von Lunker City voll eingesogen und hing am Haken. Brassen scheinen bei kleineren Kunstködern gerne einmal zu Räubern zu werden. Die Brasse durfte natürlich nach einem schnellen Angelbild ihr Laichgeschäft weiterführen.
Wir verbrachten einen Tag an der Elbe bei Hamburg, um dort den ansässigen Raubfischen nachzustellen. Thomas zeigt hier eine kleine Raubbrasse, die er auf einen "Salty Bite" Gummifisch fangen konnte. Nach diesem Fisch sagten wir der Elbe "bis bald" und machten uns auf den Rückweg.
Es war eine Karpfentour, die vielversprechend began, dann etwas enttäuschte und zum Schluss wirklich unangenehm wurde. Matthias präsentiert hier eine gute Brasse, die er beim Grundanglen auf Karpfen mit einer Selbsthakmontage fangen konnte. Kurz nach diesem Foto ging uns eine Rolle zu Bruch, was das Angeln erschwerte. Als dann in den folgenden Minuten aus allen Richtungen Schwimmer ihre Lager am See errichteten und kurz darauf schon durch unsere Schnüre schwommen, war für uns die Freude am Angeln vorbei. Wir brachen unsere Tour ab und hofften auf schlechteres Wetter.
Mit Matthias hatte ich es eigentlich auf Karpfen abgesehen, aber Ausnahmen bestätigen die Regel und sorgen für Abwechselung. Untypisch für den Nethestausee bekam ich einen Fallbiss. Nach dem Aufnehmen der Rute war der Widerstand minimal, trotzdem bemerkte ich leichtes Schütteln am Ende der Schnur. Schließlich konnte ich diese schöne kleine Brasse landen, die es zwar nicht geschafft hatte die Schnur aus dem Running Clip zu ziehen, dafür aber Vielfalt in unsere Fotosammlung brachte.
Nach einem sehr durchwachsenen Anangeln, bei dem nicht viel gefangen wurde, musste ich mich um das erste Angelbild des Jahres vom Nethestausee kümmern. Ich ging also los, um ein paar Stunden zu stippen. Nach zahlreichen kleineren Fischen fanden sich auch einige Brassen auf meiner Angelstelle ein. Gerade als ich eine gefangen hatte, kam Paul vorbei und sorgte für diesen Schnappschuss.