Angelbilder der Fischart Hecht (Esox lucius, northern pike).
Strelasund (Bodden) 26-27.10.2011
Daniel war zusammen mit einem Angelfreund zu Besuch an den deutschen Boddengewässern um Stralsund. Die beiden Angler hatten vor, am dortigen Strelasund auf kapitale Hechte zu fischen. Zum Einsatz kam neben einem rauwassertauglichen Boot noch eine Menge, meist sehr großer, Kunstköder. Um die Meterhechte der Boddengewässer zum Anbiss zu überreden, werden allgemein gerne große Kunstköder (meist Gummifische, aber auch Wobbler) von über 20 cm verwendet, gelegentlich aber auch solche der doppelten Länge. Gut ausgerüstet fischten die beiden Angler konzentriert und erarbeiteten sich einige schöne Hechte. Auf dem Foto misst Daniel einen starken Hecht, den er kurz zuvor landen konnte. Der schöne und enorm kräftige Raubfisch hat mit genau 100 cm die magische Metermarke für Hechte genau getroffen.
Strelasund (Bodden) 26-27.10.2011
Daniel startete mit einem Angelfreund in diesem Spätherbst an die Boddengewässer um Stralsund. Die beiden Angler hatten sich eine sehr gute Angelzeit ausgesucht. Als dann auch noch das Wetter mitspielte, konnten beide zuversichtlich mit ihrem Boot aufbrechen und beginnen, das riesige Gewässer zu befischen. Das auch hier die kapitalen Hechte hart erarbeitet werden müssen, wussten die beiden Angler. Glücklicherweise stellte sich dann aber doch noch der Erfolg ein. Daniel bekam auf einen seiner großen Kunstköder einen guten Biss, dem die Fluchten eines starken Hechtes folgten. Als nach kurzem Drill die Landung gelang, war die Metermarke bereits zum ersten Mal geknackt. Stolz zeigt Daniel auf dem Foto seinen Hecht, der wie viele Boddenhechte außergewöhnlich kräftig gebaut ist.
Spree in Brandenburg 13-16.10.2011
Katja und ich waren einige Tage zusammen in Brandenburg an der Spree. Ich nutzte die freie Zeit, um mit dem Ruderboot das neue Gewässer zu erkunden. Viele schöne Stellen machten mir Mut für das anstehende Hechtangeln, lediglich das dichte Kraut und die Seerosen erschwerten die Planung ein wenig. Viele Köder fielen prinzipiell sofort aus, da eine fängige Präsentation zwischen dem Bewuchs nicht möglich gewesen wäre. Letztlich entschied ich mich, meine Köder krautfrei (weedless) anzubieten. Es kamen vor allem Spinnerbaits und Gummifische am Offsethaken zum Einsatz. Da eine gewisse Beschwerung nötig war, um den Köder zwischen den Seerosenblättern anbieten zu können, montiere ich zusätzlich zum Gummiköder ein 7g Patronenblei (bullet weight). Alles in allem hatte ich somit ein klassisches Texas-Rig montiert, allerdings auf dünnem Stahl und nicht auf Fluorocarbon. Der Erfolg stellte sich schnell ein und ich konnte unter anderem diesen Hecht landen. Die hohe Aussteigerquote schien leider die Kehrseite der krautfreien Präsentation zu sein, denn alle Justierungen am Rig halfen nichts, jeder zweite Hecht schüttelte sich los.
Spree in Brandenburg 13-16.10.2011
Zusammen mit Katja war ich für einige Tage in Brandenburg, wo sie mich einen Nachmittag lang beim Raubfischangeln begleitete. Dichtes Kraut und Seerosen boten viele schöne Unterstände für die Hechte, erschwerten uns allerdings das Angeln. Katja suchte sich einen Spinnerbait aus, um trotz der schwierigen Bedingungen einen fängigen Köder präsentieren zu können. Nach einiger Zeit des Suchens, während der wir ein paar neue Stellen anfuhren, schnappte endlich ein Hecht zu. Katja hatte den Köder nah an eine Schilfpackung herangeworfen. Der Spinnerbait verfing sich zuerst, schlängelte sich dank seiner Bauart aber schließlich zwischen den Schilfhalmen hindurch. Als der Köder wieder im freien Wasser war, kam sofort der Biss. Nach kurzem Drill konnte Katja einen schönen Hecht landen, den sie hier für ein schnelles Foto präsentiert. Ich selbst konnte später ebenfalls mit dem Spinnerbait einige Hechte überlisten, wobei sich die besondere Wichtigkeit eines "Trailer Hooks" zeigte. Mehr als die Hälfte der gelandeten Fische hing an dem Gamakatsu 2/0 Zusatzhaken, den ich über den festen Spinnerbaithaken gezogen hatte. Das Abfallen des zweiten Hakens kann man mit einem Stück Schlauch sicher verhindern.
Fast einen gesamten Sommertag lang fischten wir zu dritt auf die Raubfische der Oberweser. Wir hatten uns für einen Streckenabschnitt entschieden, den wir zuvor noch nie beangelt hatten und uns daher nun "erarbeiten" mussten. Große Hitze, extreme Sonneneinstrahlung sowie eine ausgesprochen flache Weser in diesem Flussabschnitt machten uns das Angeln schwer. Wir setzten auf Stellen, an denen wir einen höheren Sauerstoffeintrag vermuteten und fischten daher vor allem an Strömungskanten und Bacheinläufen. Marco versuchte es meist zu Beginn mit kleinen Twitchbaits, wechselte dann aber immer wieder auf Gummifische, um auch den grundnahen Bereich abfischen zu können. Bei einer an sich unspektakulären Stelle bekam er schließlich einen guten Biss auf einen gejiggten Zandertail von Profi Blinker. Der gehakte Raubfisch stellte sich nach dem Anschlag sofort quer in den Strom und Marcos leichte Barschrute verneigte sich bis ins Handteil. Trotz erheblicher Gegenwehr konnte er aber schon kurze Zeit später diesen starken Hecht von 95 cm landen.
Bei maximaler Sonneneinstrahlung an der trüben sommerlichen Weser setzte Thomas vor allem auf flachlaufende Köder, die im Mittelwasser oder noch höher ihre Bahnen ziehen sollten. Da die von ihm befischte Weserstrecke mit max. 3 Metern in den Buhnen recht flach war, montierte er überwiegend Twitchbaits mit einer Tauchtiefe von 1 bis 1 1/2 Meter und kleine Gummifische. In einer besonders flachen Buhne führte Thomas den Twichtbait vom gegenüberliegenden Ufer quer durch die gesamte Wasserfläche, wobei er immer wieder Bodenkontakt hatte. Nachdem der Köder zwei Mal gegen einen Stein gestoßen war, wurde Thomas durch einen kräftigen Biss überrascht. Das unfreiwillige "bottom bouncing" hatte ihm einen 70 cm Hecht eingebracht.