Die Auswahl der Top 20 erfolgt nach Bildzugriffen auf unserem flickr (TM) Account.
Embalse de Mequinenza (Caspe Stausee) Februar 2012
Thomas wollte etwas ungewöhnliches versuchen und fuhr mitten im Winter nach Spanien, um dort auf die Waller des Embalse de Mequinenza zu fischen. Das Angeln gestaltete sich bei starkem Wind und Temperaturen deutlich unter 10 Grad Celsius recht schwer. Schon die erste Aufgabe, der Fang der Köderfische, war eine Herausforderung. Irgendwie schaffte er es aber, in 20 Metern Wassertiefe Köderfische zu stippen. Noch etwas tiefer, teilweise in über 25 Metern Tiefe, bot er schließlich die Köder an. Es dauerte nicht lange und Thomas hatte herausgefunden, wie er die trägen Waller überlisten konnte. Zu seiner Freude brachte das winterliche Angeln auf Wels vor allem dicke Brocken, Waller über 2 Meter, an den Haken. Immer wieder waren längere Beißpausen zu verkraften, aber am Ende konnte er auf einige gefangene Großwaller zurückblicken. Das Foto zeigt einen starken Waller von über 2,30m.
Bach, Freshwater Creek 15.02.2012
Zusammen mit einigen Freunden war ich auf Rundreise in Australien. Selbstverständlich hatte ich auch ein wenig Angelgerät mit dabei und nutzte es, wo immer ich konnte. Auf der Fahrt von New South Wales nach Queensland übernachteten wir kurz hinter der Grenze in der Nähe eines "Creek", eines Süßwasserbaches. Im Morgengrauen versuchte ich, in dem flachen Gewässer einen australisches Raubfisch zu überlisten. Prinzipiell rechnete ich vor allem mit Forellen und Barschen. Ich hatte schon eine halbe Stunde vergeblich gefischt, als ich die letzte beangelbare Stelle des Bächleins erreichte. Ich warf meinen Squirrel 61 Wobbler so weit wie möglich und führte ihn schnell mit kleinen "Twitches" im glasklaren Flachwasser. Nach ein oder zwei Kurbelumdrehungen hatte ich endlich einen Biss und deutliche Gegenwehr war zu spüren. Trotz leichten Gerätes war der Fisch, ein "Australian Bass", schnell gefangen. Mein Australischer Barsch, eine Fischart die die Australier hegen und pflegen, durfte natürlich weiterschwimmen.
Embalse de Mequinenza (Caspe Stausee) 25-30.11.2011
Marco, Thomas und ich waren für einige Tage zum Angeln nach Spanien aufgebrochen, genauer gesagt an den Embalse de Mequinenza. Dort konnten wir auf ein gemietetes Boot mit Außenborder zurückgreifen, um vor allem die Zander und Barsche des großen Stausees zu befischen. Das Boot wurde zusätzlich beladen mit dem obligatorischen Echolot, einem E-Motor, uns und unseren vielen Ködern. In der Vergangenheit waren es immer wieder große Stückzahlen an Zandern, die uns das Angeln zu einem Erlebnis werden ließen. Richtig große Zander von 80 cm oder darüber waren allerdings nie dabei. Wir ahnten nicht, dass Marco diese lange Durststrecke schon am zweiten Tag beenden würde. Mit einem seiner neuen Lieblingsköder, dem Keitech Easy Shiner in 4 inch, jiggte er eine Felskante ab. Auf ungefähr 9 Metern Wassertiefe und fast unter unserem Boot, kam der Einschlag. Begeistert über den großen Fisch und den tollen Drill konnte Marco nach geglückter Handlandung diesen wunderbaren, gut genährten Zander von 82 cm präsentieren.
Embalse de Mequinenza (Caspe Stausee) 25-30.11.2011
Bei unserer gemeinsamen Tour nach Spanien zum Angeln am Embalse de Mequinenza (auch Mer de Aragon bzw. Caspe Stausee) hatten wir es vor allem auf die Raubfische abgesehen. Meistens angelten wir mit Gummiködern, in der Regel dann mit Gummifischen um 10 cm Länge. Neben vielen Zandern und Flussbarschen stiegen gelegentlich dicke Schuppenkarpfen ein. Besonders an den felsigen Steilkanten "knallten" die Rüssler gelegentlich auf den Kunstköder. Wir vermuten, dass die Fische sich darauf eingestellt haben, Flusskrebse blitzschnell zu verfolgen und einzusaugen und diese letztlich mit unseren Ködern verwechseln.
Nils präsentiert hier (zu Recht) stolz einen weiteren kapitalen Waller, den er beim gezielten Angeln auf diese Fischart in Frankreich überlisten konnte. Zum Einsatz kommen bei ihm für diese Angeltechnik neben schwerem Gerät (0,60 mm geflochtene Schnur incl. entsprechender Ruten und Rollen) auch relativ große Köderfische von 1 kg bis zu mehreren Kilogramm. Nachdem er die Köder ausgelegt hat, wartet Nils bei seinen Touren darauf, dass der Waller den Köderfisch findet und schließlich inhaliert. Da die Köder für gewöhnlich an einem Ast festgebunden oder mit einer Bojenmontage gespannt sind, wird der Waller nach dem Biss die dünne (0,30 mm monofile) Schnur schnell "sprengen" und sich damit vorhaken. Nach einem weiteren Anschlag ist der Fisch in der Folge sicher gehakt. Häufig passiert er allerdings, dass der Waller nach dem Biss bereits die Rute im Rutenhalter mit voller Gewalt nach unten reißt und die Bremse das erste Mal zum Einsatz kommen muss. In einem solchen Fall ist ein weiterer Anschlag unnötig und es gilt den Raubfisch sicher zu landen.
Erneut war Thomas in diesem Frühjahr unterwegs, um den großen Hechten mit diversen Kunstködern nachzustellen. Obwohl das Angeln mit Jerkbaits zu seinen absoluten Lieblingstechniken zählt, stellt er den Fang eines guten Raubfischs immer über eine spezielle Methode. Nach dem Motto "Wer fängt hat Recht", probierte er neben dem obligatorischen Jerken eine Reihe größerer Gummiköder aus. Nach zahlreichen Köderwechseln brachte schließlich eine Castaic Sardine den erhofften Erfolg. Der raffiniert gestaltete Kunstköder mit eingegossenem Bleigewicht konnte einen starken Hecht von 110 cm überlisten.