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Angeln an der Weser zwischen Beverungen und Würgassen. Matthias und Ich hatten vor, ein paar Barsche und vielleicht einen Rapfen zu fangen, doch es kam anders. Bei nicht leichten Bedingungen, schnappte ein 83cm langer Hecht in der Nähe des abgeschalteten AKW Würgassen zu und wurde auch gelandet.
Finde Matthias, wenn du es kannst! Man muss schon ganz genau hinschauen, um ihn im undurchdringlichen Dickicht am Ufer der Weser bei Beverungen zu finden. Durch dieses schlugen wir uns, Buhne für Buhne.
Auf Höhe des AKW biss dieser schöne 83cm lange Hecht auf einen Berkley Pulse Shad in 6cm. Eigentlich sollte auf diesen Köder ein Barsch gehen, aber die Weser meinte es gut mit mir.
Die Schonzeit für Hecht machte mir die Entscheidung einfach und es war wieder Zeit für "Catch and Release". Nach einem kleinen Angelbild ging es für den Hecht zurück in die Freiheit, dort wo er auch hingehört.
Der Nachteil der Flussangelei sind haufenweise Hänger. Wirklich jede Menge. Meistens war es uns möglich den Köder freizubekommen, einige Male aber auch nicht. Matthias mit einem Angelbild der besonderen Art. Er konnte einen der wenigen untermaßigen Stöcke fangen, der released wurde.
Ein Fisch im Netz und alles gut? Nun ja, es war ein schöner Fisch und ein toller Drill an der feinen Berkley Cherrywood Spin, doch ein paar Wermutstropfen bleiben. Zum einen stieg mir ein geschätzter 70er Zander vorm Ufer aus. Das kann passieren. Zum anderen haben wir das Angelbild vom Hecht ein wenig überbelichtet. Wir hatten beide unsere Polbrillen auf und hätten uns besser positionieren können. Man lernt eben immer dazu. Leider konnte Matthias keinen Fischkontakt herstellen, was schade ist. Die Weser bei Beverungen vereinte heute großes Potential mit schwierigen Angelbedingungen. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, war die Motivation groß. Die Spannung vor jedem neuen Wurf war ungewohnt und großartig zugleich, wie die Session.