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Der Edersee Ende September 2009. Vier Tage waren Mathias und Ich hier auf den Spuren der Raubfische. Auf dem Campingplatz am Rehbach hatten wir unser Zelt aufgebaut. Ein paar Meter weiter, an der Segelschule Rehbach, war unser Ruderboot gemietet und am Steg jederzeit verfügbar. Mit dieser Ausrüstung, weiteren zehn Angeln, mehreren Köderboxen, allerlei Tackle sowie unserem Angelguide Marcel, stand dem genussvollen Raubfischangeln nichts mehr im Weg.
Am ersten Abend befischten wir eine steil abfallende Wand mit unseren Kunstködern. Das Angeln dort war relativ unergiebig, wenn man von einem gehakten Ankerseil mit mehreren alten Ködern daran einmal absieht. Auf einen Walleye Assassin am 10g Eriekopf konnte ich zum Schluss einen Barsch fangen.
Früh am nächsten morgen steuerten wir einige Stege an. Obwohl wir keine Barsche rauben sehen konnten, versuchte ich einen Stickbait Wobbler. Auf einen Lucky Craft Sammy 85 konnte ich über acht Meter tiefem Wasser diesen schönen Barsch fangen.
Immer wieder wechselten wir die Kunstköder. Kurz nach dem ersten Barsch konnte ich auf einen Lucky Craft Bevy Shad den zweiten Barsch fangen. Erst durch schnelles und aggressives twitchen (zupfen) des Köders kamen Bisse.
Mathias fischte zwischen den Booten und zupfte seinen Lucky Craft Staysee Wobbler zum Teil unter die dort verlaufenden Stege. Zum Lohn schnappte sich ein Barsch den Wobbler.
Am frühen Nachmittag trafen wir uns mit unserem Angelguide Marcel. Als erfahrender Raubfischangler am Edersee, konnte er uns gut unterstützen und unsere Fänge verbessern. Als ersten Beweis seines Könnens fing er auf einen kleinen Illex Squirrel diesen schönen Barsch.
Zusammen mit unserem Angelguide fischten wir einige Stellen intensiv nach Barschen aus. Es stellte sich heraus, dass kleine Twitchbaits ganz weit vorne lagen. Mit diesem Illex Squirrel fing ich mehrere Barsche, davon diesem schönen Fisch.
Als es Nacht wurde, versuchten wir unter der Anleitung von Marcel eine andere Methode. Vom treibenden Boot warfen wir Gummifische weit aus und klopften den dazwischenliegenden Gewässergrund ab. Kurz vor der Verabschiedung von Marcel schnappte sich ein Zander meinen Walleye Assassin Gummifisch.
Am nächsten Morgen fuhren wir wieder zum Angeln an die Stege. Wir machten viel Strecke und fischten anfangs mit kleinen Wobblern um die Barsche zu finden. Matthias konnte auf einen Lucky Craft Staysee schnell den ersten Fisch haken. Der Barsch hatte sich aggressiv auf dem Twitchbait gestürzt und es hieß wieder: "Voll draufgeknallt" !
Es ging Schlag auf Schlag. Mit einem meiner Lieblingsköder, dem Sammy, versuchte ich weiter die Stege am Edersee auszufischen. Direkt neben einem Boot knallte mir ein guter Barsch auf den Lucky Craft Wobbler.
Nach dem ersten Barsch folgte schnell ein zweiter guter Barsch. Der Sammy fing über einige Minuten sehr gut und brachte Fisch auf Fisch.
Am letzten Abend wollten wir ein paar Stunden mit Köderfischen schleppen. Ich ging am Nachmittag stippen und fing neben drei Brassen einige Ukelei. Am Abend fiel die Temperatur rasant ab und die Fische wurden launisch. Auf dem Echolot zeigten sich zwar viele Sicheln, aber der Erfolg blieb aus. Der einzige Biss (ein Zander nach den Zahnabdrücken klar zu beurteilen), ließ den Köderfisch nach einigen Sekunden wieder los.
Am letzten morgen standen wir noch früher auf, um einige der Edersee-Stege zu beangeln. Bereits nach den ersten Würfen knallte ein Barsch auf den Lucky Craft Bevy Shad von Mathias.
Ich versuchte nachzuziehen und montierte ebenfalls einen Bevy Shad. Ein guter Barsch schnappte aggressiv zu und die absolut hochwertigen Haken des Japanwobblers griffen sicher.
Durch ständige Köderwechsel konnte Mathias die Fische immer wieder zum Anbiss verleiten. Mit einem Staysee 60SP zupfte er sich diesen Barsch aus dem Edersee.
Mit einem Lucky Craft Sammy fing Mathias den nächsten Barsch. Der gute Fisch schnappte sich den Stickbait über offenem Wasser.
Auch mein Sammy blieb nicht lange unbeachtet. Selbst kleinere Barsche schnappten zu und knallten auf den Kunstköder.
Was für eine tolle Session am Edersee. Obwohl wir keine wirklich großen Fische und ebenso keinen Hecht fangen konnten, war der Erfolg grandios. Mathias und ich fingen regelmäßig eine Menge Barsche, diese zum Teil in ganz guten Gewichten. Ein besonderer Dank geht an unseren Angelguide Marcel, der unsere Fänge auf jeden Fall noch einmal verbessert hat. Ausserdem war er ein sehr angenehmer Mitangler und eine große Bereicherung unserer Angeltour. Der Edersee ist ein spezielles Gewässer mit einigen Besonderheiten, das wir allerdings abermals sehr zu schätzen gelernt haben. Wir kommen wieder.
Wir haben die Ederseetour auf der größten deutschen Plattform zum Thema Raubfischangeln veröffentlicht. Wer noch mehr zu dieser Session wissen möchte, kommt direkt über den unten zu sehenden Link dorthin.
Ederseetour auf www.barsch-alarm.de