Angelbilder von Fischen in Nahaufnahme, ohne Fänger.
Nesthauser See 26.06.2010
Ende Juni stand wieder einmal ein gemeinsames Treffen und Grillen der Angelfreunde in Nesthaus auf dem Plan. Nachdem der formelle Teil erledigt war, wollte ich trotz Kraut bis zur Wasseroberfläche und 35 Grad Celsius Außentemperatur ein paar Würfe machen. Die Situation schien anfangs verfahren zu sein. Es bestand kaum eine Möglichkeit, den Köder krautfrei zu führen. Nachdem ich eine Weile vergeblich mit einem Spinnerbait gefischt hatte, wechselte ich in der Hoffnung endlich einen Biss zu bekommen auf kleinere Köder. Meinen unter der Oberfläche geführten Squad Minnow 65 packte sich dann schließlich doch noch ein kleiner Hecht. Die einzige kurze Flucht der Raubfischs genügte, um ein halbes Krautfeld aufzusammeln. Um den mutigen Kämpfer zu entlasten, befreite ich ihn nach dem Foto noch im Wasser von den Haken.
Heidestrandbadsee Hemmoor 25.05.2010
Im Norden Deutschlands sorgte Nils für ein paar neue Angelbilder. Er war am Heidestrandbadsee Hemmoor unterwegs und fischte eigentlich auf Hechte. Am Ende waren es aber einige sehr ordentliche Barsche, die seine "Bigbaits" attackierten und gelandet werden konnten. Nach einigen Fehlbissen, die man sich durch die Einzelhakenmontage auch gut erklären kann, knallte wieder ein dicker Barsch auf den Kunstköder. Dieses mal konnte der Barsch gehakt werden und landete kurz darauf für ein schnelles Foto im Kescher. Mit 43cm ein beachtlicher Beifang.
Stadtteich Bad Driburg 10.04.2010
Anangeln am Stadtteich Bad Driburg. Der freundlichen Einladung des Driburger Angelvereins zu diesem geselligen Treffen folgte ich sehr gerne. Zuerst aber waren die die Vereinsmitglieder erfolgreich und konnten die ersten Forellen fangen. Wie immer beim Forellenangeln fischte ich ausschließlich mit Kunstködern. Schon nach kurzer Zeit konnte ich diese schöne Regenbogenforelle landen. Als Köder diente ein Miniblinker.
Zusammen mit einigen Angelfreunden fischten wir einen Tag lang auf die Flußraubfische der Elbe. Wir hatten Erfolge, aber auch kuriose Dinge passierten. Ein Beispiel für "zur falschen Zeit am falschen Ort" sein lieferte diese Wollhandkrabbe, die sich anjiggen ließ. Vielleicht wollte sie ja auch den Köder fressen, wer weiß.
Dieses Angelbild wurde 2010 im Magazin "Der Raubfisch" gedruckt.
Marco und ich fischten einen ganzen Tag lang im Raum Göttingen intensiiv auf die ansässigen Raubfische. Über die Mittagszeit hatten wir mit einer Beißflaute zu kämpfen, die von diesem Fisch beendet wurde. Der Hecht ließ sich von einem "Pulse Shad" (6cm) von Mitchell überlisten. Weit draussen schnappte er sich den Köder und ich dachte die ersten Sekunden an einen weitaus größeren Räuber.
Es war eine Karpfentour, die vielversprechend began, dann etwas enttäuschte und zum Schluss wirklich unangenehm wurde. Matthias präsentiert hier eine gute Brasse, die er beim Grundanglen auf Karpfen mit einer Selbsthakmontage fangen konnte. Kurz nach diesem Foto ging uns eine Rolle zu Bruch, was das Angeln erschwerte. Als dann in den folgenden Minuten aus allen Richtungen Schwimmer ihre Lager am See errichteten und kurz darauf schon durch unsere Schnüre schwommen, war für uns die Freude am Angeln vorbei. Wir brachen unsere Tour ab und hofften auf schlechteres Wetter.