Die hier chronologisch aufgelisteten Bilder gehören zum Archiv. Sie entsprechen nicht mehr oder nur noch teilweise unseren Anforderungen an ein gutes Angelfoto.
Eine überraschende, wenn auch wenig erfreuliche Angeltour in der Umgebung liegt hinter mir. Anfang November suchte ich einen für mich neuen See im Raum Paderborn auf, um dort den Raubfischen nachzustellen. Da ich die Fische zum einen weit draussen im See und zum anderen am Gewässergrund vermutete, entschied ich mich vornehmlich gut beschwerte Gummifische einzusetzen. Nach etwa 2 Stunden harten Fischens war ich mir nicht mehr so sicher, ob die Gewässerwahl nicht ein entscheidener Fehler war. Bei einem Wurf mit dem Walleye Assassin am 18g Jigkopf weit in den See hinein passierte es. Beim zweiten Anziehen merkte ich einen Anfasser, bei dritten Anziehen machte es "tock" und ich hatte meinen ersten Fisch am Band. Kurz darauf war ein kleiner Hecht verhaftet und ich war wieder motiviert. Leider war die Motivation verfrüht, denn den ganzen weiteren Angeltag rührte sich nichts mehr an meiner Spinnrute. Ordentlich enttäuscht über mein misslungenes Experiment, fuhr ich nach Ende der Dämmerung nach Hause.
Ein kurze Stippvisite, besser gesagt eine "Jigvisite", führte mich für 3 Stunden an die Elbe. Wieder hatte ich für kurze Zeit die Möglichkeit, an der Elbe zu fischen. Da ich auf den aktuellen Tidenstand keine Rücksicht nehmen konnte, musste ich mich mit den vorgefundenen Bedingungen arrangieren. Alle 6 Stunden schwankt der Wasserstand in dieser Region um knapp 4 Meter, was zu einer stetigen Veränderung des Gewässerbildes führt. Dichter Nebel und kühle Temperaturen kamen als Vorboten des Winters erschwerend hinzu. Ich suchte mir eine Angelstelle aus und probierte, wie schwer der Jigkopf zum Erreichen des Gewässergrundes aktuell sein musste. Ein paar Versuche später konnte ich zu meiner großen Freude den ersten Fisch überlisten. Ein 20er Barsch machte mir Hoffnung auf mehr. Tatsächlich biss bereits kurz darauf dieser kleine Zander auf meinen 4 inch Fin-S Fish (Lunker City). Ein Stellenwechsel brachte mir vor dem Nachhauseweg noch einen weiteren kleinen Zander.
Anfang Oktober fischten Marco und ich einen Tag lang an der Weser. Während Marco einige schöne Fische fangen konnte, wurden meine Baits verschmäht. Als sich letztlich dieser halbwüchsige Zander meinen Walleye Assassin schnappte, war ich erleichtert.
Daniel machte in der letzten Zeit durch gute Fänge in seiner neuen Wahlheimat Potsdam von sich reden. Beim Raubfischangeln konnte er eine Reihe schöner Fische landen. Beim großen Treffen der barsch-alarm.de Raubfischcommunity versammeln sich jedes Jahr viele ambitionierte Kunstköderangler im Raum Berlin um einen Tag zusammen zu fischen. Dieses Jahr fand das gemeinsame Angeln nördlich der Hauptstadt am Wandlitzsee statt. Über 25 Boote waren angemeldet und von einem davon fischte Daniel. Ein toller 41cm Barsch von ihm konnte sich auch im Vergleich zur "Konkurrenz" sehen lassen.
Südfrankreich 23.08-01.09.2010
Marco und Nils fischten zusammen eine Woche lang auf Frankreichs Großwaller. Das Angelbild zeigt einen tollen 224cm langen Waller in seiner ganzen Länge und Pracht, seinen Fänger und den Kapitän des Fang- und Wallerbootes "Nomad", Nils. Der tolle Raubfisch war bei den Anglern von wefish.de gut aufgehoben und wurde nach dem Angelbild schonend released.
Thomas reiste für 5 Tage nach Frankreich, um dort auf Waller zu fischen. Hier präsentiert er einen guten Wels im Wasser. Auf kurze Phasen von gutem Wetter folgten immer wieder schwere Regenfälle, so dass ein guter Moment für ein Angelbild nicht so leicht zu finden war.