Top Angelbilder von Philipp

Ausgewählte Angelbilder von Philipps beeindruckendsten Fängen.

Cubera Snapper (Lutjanus cyanopterus) beim Fischen mit Popper

Panama, Pazifik, 13-19.05.2017

Entlang von großen Felsen und Steinen vermuteten wir in grundnähe große Cubera Snapper (Lutjanus cyanopterus). Mit großen Poppern versuchten wir durch lautes "ploppen" die Aufmerksamkeit der Raubfische zu erregen. Gelang dies, tauche häufig unvermittelt ein großer "roter Punkt" auf, der sich schnell der Oberfläche näherte. Wenn dann alles stimmte, attackierte der Fisch den Popper. Leider gelang nicht jede Landung, da der große Fisch teils zwischen den Steinen des Meeresgrundes die 80lbs-Schnur inkl. Leader sprengte. Wir landeten drei von fünf Snappern trotz schweren Gerätes.

Cubera Snapper (Lutjanus cyanopterus) beim Fischen mit Popper

Kapitaler Zander aus der Elbe

Hamburg 13.12.2016

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Den ersten beginnenden Eisüberzug auf der Wasseroberfläche musste das Boot zunächst im Hafen durchbrechen, bevor die Angelfahrt hinaus auf die Stromelbe beginnen konnte. In den Hafenanlagen konnten Thorsten und ich im Laufe des Tages einige Zander fangen, aber ein richtig großer Raubfisch war nicht dabei. Bei einsetzender Dämmerung gab es dann einen richtigen Schlag in meiner Rute und wenig später durfte ich diesen kapitalen Zander keschern. Ein Ausnahmefisch, für den die Strapazen der Winterangelei sofort vergessen waren.

Kapitaler Zander beim Angeln in der Elbe

Zander aus der Elbe beim Raubfischangeln

Hamburg 02.07.2014

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Ein kurzer Angelausflug am Nachmittag führte mich erneut auf die Elbe bei Hamburg. Zuletzt hatte ich dort zahlreiche kleinere Zander fangen können, ohne jedoch einen besseren Fisch zu haken. Aufgrund des starken Windes an diesem Tag musste ich viel ankern und hatte somit genug Zeit, mit verschiedenen Ködern den Gewässergrund ausgiebig nach hungrigen Räubern abzusuchen. Die Bisse ließen lange auf sich warten und so dachte ich zuerst an einen weiteren Hänger, als ich den Köder zu einem neuen Sprung vom Gewässergrund animieren wollte und dieser sich nicht beschleunigen ließ. Momente später war zu meiner Freude jedoch klar, dass es keinesfalls ein Hänger, sondern ein sehr schöner Zander war, der der Kunstköder festhielt. Nach kurzem Drill durfte ich diesen schönen Elbzander in den Händen halten.

Zander aus der Elbe beim Raubfischangeln

Großhecht 1,18 m beim Angeln an den Bodden bei Rügen

Bodden (Ostsee) bei Rügen 05-06.10.2013

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Zusammen mit Jannik, Thomas und Alex hatte ich Tags zuvor schon eine erfolgreiche Angelausfahrt mit vielen kleineren Hechten an den Bodden bei Rügen hinter mir und der zweite Angeltrip war bisher auch anglerisch ganz gut verlaufen. Beim Fischen mit diversen Kunstködern, primär großen Gummifischen, hatten wir auch am aktuellen Angeltag einige schöne Hechte, Barsche und Zander fangen können. Ein Ausnahmefisch war bisher jedoch nicht dabei gewesen. Da sich keine klare Wassertiefe als besonders fängig herausstellte, trieben wir über immer wieder wechselnden Wassertiefen blind umher und hofften auf hungrige Raubfische. Nach vielen, vielen Würfen ohne Fisch, warf ich meinen 16 cm Gummifisch erneut gen Horizont und ließ ihn über den Seegrund flüchten. "Biss", endlich. Nun folgten starke Kopfstöße und meine Bremse wurde immer schneller ins Rotieren gebracht. Uns war klar, dass endlich ein Meterhecht gebissen hatte. Nach nervenaufreibendem Drill, denn der Hecht war nur knapp gehakt, gelang uns die schonende Landung. Für eine kurze Bekanntschaft mit Boot und Kamera konnte ich nun eine wunderschöne, kugelrunde, 118 cm lange Hechtdame in die Boddenluft halten. Unglaublich.

Großhecht (Esox lucius) 1,18 m beim Angeln mit Gummifisch an den Bodden bei Rügen.

Königslachs, Chinook Salmon beim Angeln in Kanada

Vancouver Island, Pacific Rim (British Columbia, Kanada) 22.06.-04-07.2013

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Der gemeinsame Urlaub (mit Angelgerät) hatte mich und meine Freundin bereits an verschiedene Orte auf Vancouver Island geführt. Zwischenzeitlich hatte ich beim Trolling in Campbell River auch schon Lachse gefangen, aber irgendwie zählten die nicht so wirklich für mich. In den zahlreichen Flüssen der Region hatte ich auf Spinner und Blinker ebenfalls Lachse fangen können, es handelte sich aber grob gesagt um Klein- und Kleinstlachse, alle unter 30 cm. Im Westen der Insel konnte ich eines Morgens beim "Rockfishing" kleine (Köder-)Fische sehen, die in großer Zahl an der Oberfläche fraßen. Immer wieder blitzten große silberne Flanken unter dem Schwarm auf und große Fische schwammen blitzschnell davon. Ich ahnte natürlich, dass nun die Stunden der Lachsköder gekommen war. Mit verschiedenen Blinkern, vorschriftsmäßig ausgestattet mit widerhakenlosen Einzelhaken (barbless single hooks) versuchte im mein Glück. Es gab Attacken, Nachläufer und einige Aussteiger. Schließlich blieb doch noch ein schöner Königslachs, Chinook Salmon (Oncorhynchus tshawytscha) hängen und ich war überglücklich. Catch and Release. Man beachte den Befall mit "Sea louse, Sea lice", einem verbreiteten und gefährlichen Parasiten für Lachse.

Königslachs, Chinook Salmon (Oncorhynchus tshawytscha) beim Angeln in Kanada mit Parasitenbefall (Sea louse)

Dusky Flathead (Platycephalus fuscus) aus Australien

Flussmündung in den Südpazifik, South Pacific Estuary 15.02.2012

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Meine Rundreise durch Australien führte mich und einige Freunde nach Queensland, an die Ufer des Südpazifik. Wir übernachteten an einer netten, wenn auch sehr langweiligen Bucht. Dort war das Wasser noch etwa 100 Meter vom Ufer entfernt nur hüfttief. Schlechte Bedingungen für mich als Spinnfischer. Die Einheimischen angelten mit Natürködern und fingen allerlei kleine Fische, darunter auch kleine Haie und Rochen. Im Morgengrauen machte ich mich auf, um einen "Hotspot" zu befischen. Ich hatte gehört, dass sich eine Flussmündung in der Nähe befand und so ging ich in die beschriebene Richtung. Etwa 40 Minuten bzw. 4 Kilometer Strand später erreichte ich eine kleine Flussmündung (Estuary). Es war gerade Flut und so strömte Wasser vom Südpazifik in den Fluss. Ich positionierte mich an der Mündung und stellte fest, dass viele Kleinfische im Flachwasser schwammen und nach Futter suchten. Zuerst setzte ich auf einen Blinker. Nach 30 Minuten hatte ich schon 3 Fehlbisse gehabt, gute Bisse. Ich war mir nicht sicher, ob der Köder zu schnell war, oder die Raubfische einfach nur dahin bissen, wo kein Haken war. Ich entschloss mich, den Köder zu wechseln. Ich setze auf einen "Shirasu", eine Mischung auf Lipless Crankbait und Blinker. Der zweite Wurf brachte den ersten Fisch. Nach kräftiger Gegenwehr konnte ich einen Dusky Flathead (Platycephalus fuscus) landen. Einige Würfe später folgte ein weiterer Flathead. Die Fische bissen alle auf den Kopf des Kunstköders, was meine Fehlbisse auf den Blinker erklärte. Zufrieden über den Fang mehrerer Flathead machte ich mich dann auf den langen Rückweg zu meinen nicht-angelnden Freunden, die gerade aufgestanden waren.

Dusky Flathead (Platycephalus fuscus) caught in an estuary while spinfishing in Australia

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