Top Angelbilder von Philipp

Ausgewählte Angelbilder von Philipps beeindruckendsten Fängen.

Großhecht 1,18 m beim Angeln an den Bodden bei Rügen

Bodden (Ostsee) bei Rügen 05-06.10.2013

Dieses Angelbild bzw. Angelfoto auf unserem flickr (TM) Account

Zusammen mit Jannik, Thomas und Alex hatte ich Tags zuvor schon eine erfolgreiche Angelausfahrt mit vielen kleineren Hechten an den Bodden bei Rügen hinter mir und der zweite Angeltrip war bisher auch anglerisch ganz gut verlaufen. Beim Fischen mit diversen Kunstködern, primär großen Gummifischen, hatten wir auch am aktuellen Angeltag einige schöne Hechte, Barsche und Zander fangen können. Ein Ausnahmefisch war bisher jedoch nicht dabei gewesen. Da sich keine klare Wassertiefe als besonders fängig herausstellte, trieben wir über immer wieder wechselnden Wassertiefen blind umher und hofften auf hungrige Raubfische. Nach vielen, vielen Würfen ohne Fisch, warf ich meinen 16 cm Gummifisch erneut gen Horizont und ließ ihn über den Seegrund flüchten. "Biss", endlich. Nun folgten starke Kopfstöße und meine Bremse wurde immer schneller ins Rotieren gebracht. Uns war klar, dass endlich ein Meterhecht gebissen hatte. Nach nervenaufreibendem Drill, denn der Hecht war nur knapp gehakt, gelang uns die schonende Landung. Für eine kurze Bekanntschaft mit Boot und Kamera konnte ich nun eine wunderschöne, kugelrunde, 118 cm lange Hechtdame in die Boddenluft halten. Unglaublich.

Großhecht (Esox lucius) 1,18 m beim Angeln mit Gummifisch an den Bodden bei Rügen.

Königslachs, Chinook Salmon beim Angeln in Kanada

Vancouver Island, Pacific Rim (British Columbia, Kanada) 22.06.-04-07.2013

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Der gemeinsame Urlaub (mit Angelgerät) hatte mich und meine Freundin bereits an verschiedene Orte auf Vancouver Island geführt. Zwischenzeitlich hatte ich beim Trolling in Campbell River auch schon Lachse gefangen, aber irgendwie zählten die nicht so wirklich für mich. In den zahlreichen Flüssen der Region hatte ich auf Spinner und Blinker ebenfalls Lachse fangen können, es handelte sich aber grob gesagt um Klein- und Kleinstlachse, alle unter 30 cm. Im Westen der Insel konnte ich eines Morgens beim "Rockfishing" kleine (Köder-)Fische sehen, die in großer Zahl an der Oberfläche fraßen. Immer wieder blitzten große silberne Flanken unter dem Schwarm auf und große Fische schwammen blitzschnell davon. Ich ahnte natürlich, dass nun die Stunden der Lachsköder gekommen war. Mit verschiedenen Blinkern, vorschriftsmäßig ausgestattet mit widerhakenlosen Einzelhaken (barbless single hooks) versuchte im mein Glück. Es gab Attacken, Nachläufer und einige Aussteiger. Schließlich blieb doch noch ein schöner Königslachs, Chinook Salmon (Oncorhynchus tshawytscha) hängen und ich war überglücklich. Catch and Release. Man beachte den Befall mit "Sea louse, Sea lice", einem verbreiteten und gefährlichen Parasiten für Lachse.

Königslachs, Chinook Salmon (Oncorhynchus tshawytscha) beim Angeln in Kanada mit Parasitenbefall (Sea louse)

Dusky Flathead (Platycephalus fuscus) aus Australien

Flussmündung in den Südpazifik, South Pacific Estuary 15.02.2012

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Meine Rundreise durch Australien führte mich und einige Freunde nach Queensland, an die Ufer des Südpazifik. Wir übernachteten an einer netten, wenn auch sehr langweiligen Bucht. Dort war das Wasser noch etwa 100 Meter vom Ufer entfernt nur hüfttief. Schlechte Bedingungen für mich als Spinnfischer. Die Einheimischen angelten mit Natürködern und fingen allerlei kleine Fische, darunter auch kleine Haie und Rochen. Im Morgengrauen machte ich mich auf, um einen "Hotspot" zu befischen. Ich hatte gehört, dass sich eine Flussmündung in der Nähe befand und so ging ich in die beschriebene Richtung. Etwa 40 Minuten bzw. 4 Kilometer Strand später erreichte ich eine kleine Flussmündung (Estuary). Es war gerade Flut und so strömte Wasser vom Südpazifik in den Fluss. Ich positionierte mich an der Mündung und stellte fest, dass viele Kleinfische im Flachwasser schwammen und nach Futter suchten. Zuerst setzte ich auf einen Blinker. Nach 30 Minuten hatte ich schon 3 Fehlbisse gehabt, gute Bisse. Ich war mir nicht sicher, ob der Köder zu schnell war, oder die Raubfische einfach nur dahin bissen, wo kein Haken war. Ich entschloss mich, den Köder zu wechseln. Ich setze auf einen "Shirasu", eine Mischung auf Lipless Crankbait und Blinker. Der zweite Wurf brachte den ersten Fisch. Nach kräftiger Gegenwehr konnte ich einen Dusky Flathead (Platycephalus fuscus) landen. Einige Würfe später folgte ein weiterer Flathead. Die Fische bissen alle auf den Kopf des Kunstköders, was meine Fehlbisse auf den Blinker erklärte. Zufrieden über den Fang mehrerer Flathead machte ich mich dann auf den langen Rückweg zu meinen nicht-angelnden Freunden, die gerade aufgestanden waren.

Dusky Flathead (Platycephalus fuscus) caught in an estuary while spinfishing in Australia

Schwarzbarsch beim Angeln im Embalse de Mequinenza

Embalse de Mequinenza 03-12.03.2011

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Kurz vor Ende unserer gemeinsamen Angeltour am Embalse de Mequineza meinte es das Wetter nicht mehr so gut mit Thomas und mir. Am fünften Tag auf dem großen Stausee war es sehr windig geworden. Unsere erprobten und erfolgreichen Stellen an den steil abfallenden Kanten konnten wir praktisch nicht mehr befischen. Ein Versuch vertikal misslang, da die die Drift selbst mit schweren Bleien nicht zu beherrschen war. Ohne E-Motor und Driftsack stecken wir in der Patsche. Um den Angeltag zu retten, fuhren wir flache, halbwegs windgeschütze Buchten an. Dies brachte uns einige Zander, wenn auch nur kleine unter 50 cm. Wir haderten ein wenig mit unserem Schicksal über 95 Prozent des Wassers nicht befischen zu können, warfen aber fleißig weiter. Ich probierte aus, ob nicht vielleicht auch Fische direkt im Unterholz der versunkenen Bäume und deren Wurzeln zu fangen waren. Mit einem natürlich gefärbten Gummifisch mit Brauntönen machte ich kurze aber gezielte Würfe direkt zwischen die Bäume. In vielleicht 1 Meter Wassertiefe erwartete ich bei 11 Grad Wassertemperatur nicht unbedingt die Zander, aber was solls. Ein harter Anbiss riss mich aus meinen Gedanken. Kurz darauf sprang der gehakte Fisch aus dem Wasser. Einmal, zweimal, dreimal. Komisch eigentlich. Plötzlich wurde mir klar, dass offensichtlich ein Schwarzbarsch, kein schlechter zudem, zugepackt hatte. Sekunden später war mein Überraschungsfisch zum Greifen nah am Boot. Die Angst den Exoten zu verlieren war groß, aber irgendie musste er ja gelandet werden. Ein beherzter Griff an die beeindruckend dicke Unterlippe des Black Bass beendete den Drill und mein Bangen. Es war geschafft, der Tag gerettet. Einen Schwarzbarsch wollte ich immer mal fangen, jetzt hatte es zufällig geklappt. Von dem schönen Tier verabschiedete ich mich mit einem gemeinsamen Angelfoto, dann durfte der Barsch wieder zurück in seinen Unterstand.

Schwarzbarsch (largemouth bass) beim Angeln im Embalse de Mequinenza

Wunderschöner Wildkarpfen beim Feedern aus Südfrankreich

Südfrankreich 02-13.08.2010

Nils und ich fischten fast 2 Wochen lang von seinem Boot aus auf Waller. Um uns mit Köderfischen zu versorgen, verbrachte ich viele Stunden am Tag mit dem Feederangeln. Mit Maden, Mais und Partikeln fischte ich auf diverse Fischarten und konnte insgesamt 9 verschiedene Spezies landen. Ab und zu folgte nach dem Biss eine wilde Flucht und Schnur flog von der Rolle. Nicht selten sprengte der gehakte Karpfen irgendwann das dünne Vorfach oder flüchtete ins Kraut. Ungefähr die Hälfte der gehakten Karpfen konnte ich trotzdem landen, darunter auch dieser wunderschöne Wildkarpfen. Natürlich hier C&R.

Wunderschöner Wildkarpfen beim Feedern aus Südfrankreich

Angelbild mit einem großen Waller (Wels) aus Südfrankreich

Südfrankreich 02-13.08.2010

Nils und ich waren 10 Tage in Frankreich unterwegs, um Waller zu fangen. Ich konnte einige schöne Fische fangen, aber dieser große Wels übertraf die anderen von mir gefangenen Waller deutlich an Kampfkraft. Direkt nach dem Biss riss er mit aller Kraft an der schweren Rute und setzte die auf über 6 Kilo eingestellte Bremse in Bewegung. Nach der Landung wollte ich diesen schönen Waller in seiner natürlichen Umgebung in Südfrankreich verewigen und setzt mich dazu in den tiefen Uferschlamm. Die dichte Vegetation am Ufer machte eine Präsentation nicht einfach.

Angelbild mit einem großen Waller (Wels) aus Südfrankreich

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