Alle Angelbilder von Philipp in chronologischer Reihenfolge.
Embalse de Mequinenza (Caspe Stausee) 25-30.11.2011
Thomas, Marco und ich fischten bereits einige Tage am Embalse de Mequinenza in Spanien, aber wir machten weiterhin jeden Tag interessante Entdeckungen. Immer wieder waren es tolle Stellen, die wir am Uferverlauf erkannten oder durch den Blick auf unser Echolot. An einer dieser Stellen erwischten wir eine Meute Großbarsche bei der Jagd nach Amerikanischen Flusskrebsen. Es zeigte sich, dass beinahe alle Köder die mit kleinen Sprüngen entlang einer Unterwasserkante hüpften, nach kurzer Zeit attackiert wurden. Immer und immer wieder waren es gute und sehr gute Barsche (Flussbarsche), die gierig unsere Gummifische fraßen. So schnell wie wir auf einmal mitten bei der Jagd dabei waren, so schnell waren die Großbarsche auch wieder weg. Wir konnten in knapp 5 Minuten neben "kleineren" Fischen von etwa 40 cm (!) 2 Barsche von 45 cm, 1 Barsch von 46 cm und einen von 47 cm landen. Marco und ich hatten das Glück, dass unsere beiden Barsche von jeweils 45 cm im selben Moment bissen und wir auf diese Weise eines der seltenen Großfisch-Doppelbilder machen konnten.
Embalse de Mequinenza (Caspe Stausee) 25-30.11.2011
Unsere gemeinsame Angeltour nach Spanien an den Embalse de Mequinenza hatte uns bereits einige schöne Raubfische eingebracht, aber besonders faszinierend waren die großen Barsche (Flussbarsche), die dort scheinbar in Rudeln auftraten. An einer sehr schönen Stelle, an der wir ein Unterwasserplateau gefunden hatten, fischten wir an einem späten Nachmittag. Ich setzte auf einen kleinen Gummfisch, einen Slottershad in 8 cm, den ich in kurzen Sprüngen über das Plateau hüpfen ließ. Nach zwei, vielleicht drei Hüpfern wurde mein Köder festgehalten, genauer gesagt mit Anlauf eingesaugt. Der Biss war gut und einfach nicht Zandertypisch. Mein Hoffen bestätigte sich kurze Zeit später, als ich diesen tollen 45 cm langen Barsch (Flussbarsch) für ein kurzes Foto landen konnte.
Embalse de Mequinenza (Caspe Stausee) 25-30.11.2011
Beim gemeinsamen Fischen am Embalse de Mequinenza (auch Caspe Stausee) setzten wir am meisten auf schlanke Gummifische, die wir die Steilkanten und Unterwasserplateaus herunterjiggten. Die Technik des Jiggens, bei der man den Köder sprungweise über den Gewässerboden hüpfen lässt, war sehr effektiv um schnell neue Stellen abzufischen. Auf diese Weise konnten wir viele Raubfische, besonders Zander fangen. Die ganz großen "Glasaugen" hielten sich zurück, aber Fische bis 70 cm waren immer möglich. Mit einem Slottershad S (Spezial) in 9,5 cm Länge konnte ich einige schöne Zander, unter anderem dieses Exemplar von 70 cm überlisten.
Embalse de Mequinenza (Caspe Stausee) 25-30.11.2011
Obwohl wir am Embalse de Mequinenza unsere Köder überwiegend jiggten um die angestrebten Zander und Barsche zu fangen, variierten wir natürlich auch unsere Köderführung. Neben dem recht erfolgreichen Vertikalangeln setzte sich eine andere Technik immer mehr durch. Zwischen zwei "Hot Spots" fuhren wir immer seltener Vollgas, sondern schleppten die Distanz häufiger ab. Wir setzten tieftauchende Wobbler ein, wie den auf dem Bild zu sehenden Spro "PikeFighter" mit einer Tauchtiefe bis 5 m, aber auch flacher laufende Modelle. Besonders erfolgreich war hier der Lucky Craft "Bevy Shad" in 6 cm. Wir konnten auf diese Weise wirklich viele Zander bis 70 cm und auch einige Barsche fangen.
Embalse de Mequinenza (Caspe Stausee) 25-30.11.2011
Neben dem täglichen Angeln mit Kunstködern am Embalse de Mequinenza, mit denen wir den Zandern und Barschen nachstellten, fischten wir abends gelegentlich auch mit Köderfisch. Der Erfolg lies hier ebenfalls nicht lange auf sich warten und so konnten wir eine Reihe schöner Waller (Welse) fangen. Die Längen der Fische variierten stark, wobei es zum einen viele kleine Waller um 1,30 m gab und dann auch einige Waller über 1,90 m. Sowohl Thomas als auch ich kamen über die magische Marke von 2 Metern, wobei ich der einzige war, der sich in das kalte Wasser des Caspe Stausees wagte. Als Resultat entstand dieses Angelfoto mit dem schönen 2,02 m Waller, der nach der Aufnahme schnell und wohlbehalten weiterschwimmen durfte.
Der Herbst und damit eine hervorragende Zeit zum Raubfischangeln war mittlerweile unverkennbar. Marco und ich beschlossen unsere Chance zu nutzen und es auf die heimischen Raubfische, insbesondere die Hechte, zu versuchen. Wir wählten ein uns bekanntes Gewässer aus, das wir allerdings schon lange nicht mehr befischt hatten. Als "moralisches Ziel" des Tages nahmen wir uns vor, nur große Köder zu fischen, auch bei Misserfolg. Gesagt getan, kurz nach Sonnenaufgang waren wir vor Ort und warfen abwechselnd 5 und 6 inch bzw. 12,5 und 15 cm lange Gummifische. Nach vielen Stunden ohne Biss stand schon einmal fest, dass die Raubfische keine besondere Lust auf unsere Köder hatten. Weil häufig der Erfolg hart erarbeitet werden will, machten wir weiter wie gehabt. Gegen Abend bekam Marco endlich einen schönen Biss auf einen 6 inch Kopyto. Der gehakte Fisch zeigte sich kurz als starker Barsch an der Oberfläche, schlitzte kurz darauf aber schon aus. Die Verzweifelung über den Verlust "unseres" einzigen Fisches an diesem Tag stand uns in die Gesichter geschrieben. Als es zunehmend dunkler wurde, montierte ich eine fluogelben Kopyto, den ich allerdings nur noch in 4 inch (10 cm) vorrätig hatte. Kurz darauf, im letzen Tageslicht, bekam dann auch ich endlich den ersehnten Biss. Der Fisch war am Hechtgerät schnell gebändigt und glücklichterweise (dank 4er Stingerhaken) auch sicher gehakt. Kurz darauf konnte ich einen tollen Barsch von knapp über 40 cm für ein schnelles Foto präsentieren.